Hypnose (griechisch "hypnos" = Schlaf) hat nicht wirklich mit Schlaf zu tun, sondern ist ein geleiteter tiefer Entspannungs- und Versenkungszustand, in dem störende Gedanken und Außenreize weitgehend ausgeblendet werden.
Die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung ist nach innen fokussiert, sämtliche Funktionskreise und Interaktionen des Gehirns sind besonders aktiv. In diesem nach innen gerichtetem Zustand "höchster Konzentration" wird der Zugang zu unbewußten Erfahrungen und Wissen erleichtert, Lernvorgänge sind extrem begünstigt.
So können therapeutische Elemente aus sehr unterschiedlichen psychotherapeutischen Verfahren äußerst effektiv eingesetzt werden. In der Therapie werden sowohl Hintergründe der Krankheitsentstehung, als auch innere Lernvorgänge und Verhaltensmuster berücksichtigt.
Hypnose kann genutzt werden zur:
Die willkürliche Muskulatur ist in diesem Zustand vorübergehend nicht mehr aktiv. Diesen Zustand der Bewegungsunlust oder Unfähigkeit zur Bewegung nennt man Katalepsie.
Vergleichbar ist der Hypnose- Zustand ein wenig mit dem Gefühl, das man kennt, wenn man sehr intensiv in einem Tagtraum oder Buch versenkt ist, richtig mitfühlt und das Außen für eine Weile nicht registriert. Jedoch weiß man, dass man in diesem Raum ist, fühlt sich geborgen und sicher in ihm, obwohl er nicht bewußt wahrgenommen wird.
Ähnlich wie beim Lesen des Buches starke Emotionen erlebt werden können und letztlich das Happy End zur Erleichterung führt, kann durch Bearbeitung imaginärer Bilder und Metapher (Symbole als verschlüsselte Botschaften, die für bestimmte Inhalte stehen) eine innere Entlastung bzw. Aufarbeitung unbewältigter Konfliktkonstellationen erreicht werden.
In diesem Zustand, in dem der Therapeut Vorschläge macht, und damit die Imagination ganz individueller Prozesse beim Patienten einleitet, ist es möglich, miteinander zu kommunizieren, dies ist jedoch nicht zwingend notwendig.
Man kann direkt in vergangene Situationen zurück zu kehren um die Konflikte nachträglich zu bewältigen. Hier werden neue hilfreiche Aktionen oder sogenannte „innere Helfer“ imaginär zur Seite gestellt.
Auch können durch sogenannte ideomotorische Signale unbewußte Inhalte ausgedrückt werden.
Jetzt wird die oben genannte Bewegungsunfähigkeit (Katalepsie) durch Instruktion, verbunden mit einer Frage des Therapeuten aufgelöst. Es bewegt sich zum Beispiel ein Arm / Finger etc. ganz automatisch, der für Ja oder Nein steht.
Beispiel: Therapeut: „Ist Ihr Unbewußtes bereit, dieses Problem in Hypnose zu lösen?“
Jetzt bewegt sich der vorher festgelegte Körperteil für ja oder nein ganz automatisch.
Wirkmechanismen:
Durch Hypnose werden Suchprozesse im inneren, z.T. auch unbewußten Wissens- und Erfahrungsschatz ausgelöst. Im Hypnose- Zustand erlebte Sinneseindrücke und Erkenntnisse führen direkt zu Verarbeitungsmechanismen im Gehirn.
Auch nach der Hypnose werden diese Erfahrungen weiter verarbeitet.
In diesem fokussiertem Zustand ist die Hirnrinde besonders gut durchblutet, sämtliche Funktionskreise im Gehirn besonders aktiv, so dass innere Verarbeitungs- und Lernprozesse hoch konzentriert stattfinden. Die willkürliche Muskulatur ist vorübergehend inaktiv
(Katalepsie)
Abgeleitet von der klassischen Psychoanalyse und den weiter entwickelten tiefenpsychologisch fundierten bzw. psychodynamischen Therapieverfahren, in denen die Aufarbeitung unbewußter- problemauslösender Prozesse und deren Entstehungsgeschichte im Vordergrund steht, hatte sich zunächst in Amerika die Hypnoanalyse entwickelt.
Mittels unterschiedlicher rückführender Hypnose- Verfahren bekommt man direkten Zugang zu unbewußten, früheren Erfahrungen, emotionalen Verarbeitungsmustern, verschüttetem Wissen, oder traumatischen Erlebnissen. Selbst Erfahrungen im Mutterleib können so ihren Ausdruck finden und bearbeitet werden.
Mittels Hypnoanalyse können die ursächlichen Problemkonstellationen bearbeitet bzw. verändert und Nachreifungsprozesse angestoßen werden.
Die Rückführung in diese Erfahrungsmuster erfolgt über Zeit- Raster oder sogenannte Affektbrücken (Gefühlsbrücken), das heißt, ein bestimmtes Gefühl führt zurück in ein Ursprungs- Ereignis.
Ganzheitlich- heißt, ein Ineinandergreifen verschiedener psychotherapeutischer Ansätze / Richtungen, auch Schulen: Elemente aus der klassischen Psychoanalyse und psychodynamischen Therapien, (Aufdeckung unbewußter, verdrängter Impulse und Abwehrmechanismen) Verhaltenstherapie (bewußte Bewältigung von Angst- oder problembesetzten Strukturen sowie Erarbeitung von Kompetenzen und geeigneter Alltagsbewältigung, Arbeit mit blockierenden inneren Überzeugungen und Wertsystemen und festgefahrenen Denk- und Verarbeitungsmustern) aber auch Selbstfindungsprozesse, Körperwahrnehmung, das Verstehen der Botschaften, die uns der Körper durch Schmerz, Verspannung oder Krankheit übermittelt, bekommen Raum.
Der Mensch wird ganzheitlich gesehen, mit dem Ziel: Körper- Seele- und Geist in Einklang zu bringen und den eigenen Lebenssinn finden und erfüllen zu können.
Tiefenpsychologisch fundierte Therapie- bedeutet; Unbewußte Entstehungsmechanismen, die oft weit zurück liegen und bereits in der frühen Kindheit geprägt wurden und daraus resultierende ungeeignete oder unreife Bewältigungsstrukturen / Abwehrmechanismen, die sich, wie ein roter Faden durch das ganze Leben ziehen, werden aufgedeckt und hypnotherapeutisch oder auch bewußt verarbeitet.
Insbesondere entwicklungspsychologisch relevante Krisen und Reifungsphasen / Prägungen werden berücksichtigt.
So wird mit der gewonnenen Erfahrung der Bewältigung, nicht nur Einsicht sondern eine neue Kompetenz und Lebensqualität erarbeitet, festgefahrene Muster und Rollen können unterbrochen und endlich aufgelöst werden.
Trauma- Behandlungsmethode, nach Francine Shapiro;
Durch Reflex- Stimulation erfolgt die schrittweise Deaktivierung von traumatisch erlebten Belastungsmomenten / Belastungsreaktionen und resultierenden Überzeugungssystemen.
So kann beispielsweise durch Stimulation bestimmter Augenreflexe, nach einiger Zeit eine Affektabfuhr / ein Herausfiltern des „Gefühlsstaus“ erfolgen (z.B. Abbau von extremer Angst, Panik, traumabedingten Körperreaktionen etc.) auch mit dem Trauma verbundene innere Einstellungen, Selbstentwertung, Schuldgefühle etc. werden in diesem Prozeß aufgearbeitet um schließlich geeignetere Denk- und Verarbeitungsstrukturen bzw. innere Kompetenzen zu entwickeln.
Eine Kombination von Hypnose und EMDR ist insbesondere in der Angst- und Trauma- Therapie sehr effektiv.
Wirkmechanismen:
Durch Stimulation des neuronalen Systems (Reiz-Reflex-Stimulation), beispielsweise Stimulation bestimmter Augenreflexe, werden die verschiedenen Verarbeitungs- und Interaktionszentren im Gehirn aktiviert, Filterfunktion und adäquate Erfahrungsverarbeitung und Hormonausschüttung setzt ein.
Sicher, souverän und kompetent in Auftreten, Kommunikation und Ausstrahlung, innere Ressourcen verstärken und neue entwickeln, störende Empfindungen und Verhaltensweisen oder Ängste deaktivieren: Hypnose macht es möglich! Auch in Kombination mit EMDR (Reflex- Stimulation, zur Deaktivierung von Ängsten oder Hemmungen) und NLP, einem spezifischem Lernprogramm kann der Effekt verstärkt werden.
Die Kosten ergeben sich aus dem erstellten Rahmen- und Zeitprogramm.
Sowohl in Form von Einzel- Sitzungen als auch direkt vor Ort, beispielsweise in der Firma, kann die aktuelle Konfliktkonstellation und deren Dynamik geprüft und bearbeitet werden.
Hier spielen oft neben gruppendynamischen Prozessen, verschiedene Kommunikations- und Interpretationsstile / -muster eine Rolle und es bedarf eines neutralen „Schlichters“.
Natürlich müssen geeignetere Kommunikations-, Verarbeitungs- und Umgangsformen erarbeitet werden, die zukünftig ein konstruktives Miteinander ermöglichen.
Dies kann je nach Bedarf in Einzel- und Gruppensitzungen erfolgen.
Je nach Konflikt- Konstellation / Anzahl der Beteiligten kann die Anzahl der benötigten Stunden variieren.
Tiefgreifende Regeneration / Urlaub für die Seele.
Lassen Sie sich entführen, in die Welt der Harmonie, der Farben und heilenden Energien, Ihren inneren Ort der Ruhe, dem Zentrum ihrer Kraft, die Oase des Wohlbefindens, schließlich einer angenehmen Reise zu sich selbst.
In angenehmem Ambiente und bei entspannender Hintergrundmusik werden Sie in einen wohltuenden Entspannungszustand geleitet. Imaginär machen Sie Urlaub, Körper und Geist kann sich tief regenerieren und erholen, das innere Verarbeitungssystem, sowie Hormonausschüttung etc. reagieren direkt und nachhaltig.
Ihre Aufmerksamkeit wird dabei durch gezielte Ich- stärkende Suggestionen und Methaphern in konstruktive innere Erfahrungsmuster geführt und entsprechende Verarbeitungsimpulse im Körper aktiviert.
Sie lernen außerdem, wie Sie selbst diesen Zustand herbeiführen.
In kleinen Gruppen, zwischen vier und sechs Personen, findet im angenehmen Ambiente; des Meditations-Raumes in der Praxis, wie oben beschrieben, die gemeinsame Meditation / Trance-Reise bzw. Gruppen- und Selbsthypnose statt, die dennoch für jeden Einzelnen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungs- und Erlebniswelten verbunden ist.
Ziel ist es, aufzutanken, zur inneren Mitte zu finden, anhaftende Blockaden und Altlasten aufzulösen.
Sie lernen, diesen Prozess themenzentriert für sich selbst durchzuführen um diese Möglichkeiten später individuell für sich ausbauen zu können.
Im Anschluss werden die Erlebnisse besprochen / ggf. Hinweise gegeben.
Energiearbeit erfolgt jeweils in kleinen Gruppen, die möglichst konstant in gleicher Zusammensetzung weiter arbeiten sollten.
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